Corona Sonderregelungen für Pflegebedürftige und pflegende Angehörige
15.01.2021

Flexiblere Nutzung der Entlastungsleistungen bleibt erhalten
Bereits im Frühjahr waren Sonderregelungen für Pflegebedürftige und ihre Angehörigen beschlossen worden, um die pandemiebedingt erschwerte Organisation der Pflege für Angehörige zu erleichtern und die finanzielle Unterstützung zu sichern. In Teilen waren diese bis zum 31.Dezember 2020 verlängert worden. Auf Anfrage teilte nun das Bundesgesundheitsministerium mit, dass die folgenden Regelungen im Zuge des GPVG (Gesetz zur Verbesserung der Gesundheitsversorgung und Pflege) bis zum 31.März 2021 weiterhin Gültigkeit behalten sollen:

1.) Flexiblere Nutzung des Entlastungsbetrags in Höhe von 125 € für notwendige Hilfen z.B. durch Nachbarn. Gilt bei Pflegegrad 1 in häuslicher Pflege.
2.) 60 € statt 40 € für Pflegehilfsmittel zum Verbrauch wie Mundschutze und Desinfektionsmittel
3.) Nutzung des Sachleistungsbetrages von bis zu 1.955 € für die Vertretung durch andere Pflegepersonen, Freunde oder Nachbarn, beim Ausfall ambulanter Pflegedienste
4.) 20 statt 10 Tage Freistellung, um die Pflege eines Angehörigen zu organisieren. Das Pflegeunterstützungsgeld dient als Lohnersatz.
5.) Kurzfristige und flexible Reduzierung der Arbeitszeit zugunsten der Familienpflegezeit.


Bei Rückfragen stehen Ihnen die Mitarbeiterinnen im Seniorenservicebüro gern zur Verfügung.

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