14.01.2022 Neue Leistungen für vollstationäre Pflege ab 01.01.2022

Die Pflegeversicherung zahlt allen Heimbewohnern vom 01.01.2022 an neben dem nach Pflegegrad differenzierten Leistungsbetrag einen Leistungszuschlag. Die Pflegekasse zahlt den Leistungszuschlag fristgerecht an vollstätionäre Pflegeeinrichtungen.
Die Höhe dieses Zuschlags ermittelt die Pflegekasse für jeden Versicherten entsprechend der Vertragsgrundlagen. Pflegeeinrichtungen können deshalb auf eine aufwendige Rechnungslegung verzichten.
Die Unterstützung ist gestaffelt und orientiert sich an der Dauer des Aufenhaltes eines Pflegeheimbewohners. Durch den Leistungszuschlag verringert sich der jeweilige persönliche Eigenanteil der Pflegekosten. Der Leistungszuschlag steigt mit der Dauer der Pflege. Im ersten Jahr trägt die Pflegekasse fünf Prozent des pflegebedingten Eigenanteils, im zweiten 25 Prozent, im dritten Jahr 45 Prozent und danach 70 Prozent.

Übersicht Leistungszuschlag für Pflegebedürftige:

Bis zu 12 Monaten Aufenthalt in einem Pflegeheim: 5 Prozent Zuschlag des Eigenanteils der Pflegekosten
Mehr als 12 Monaten Aufenthalt in einem Pflegeheim:25 Prozent Zuschlag des Eigenanteils der Pflegekosten
Mehr als 24 Monaten Aufenthalt in einem Pflegeheim:45 Prozent Zuschlag des Eigenanteils der Pflegekosten
Mehr als 36 Monaten Aufenthalt in einem Pflegeheim : 70 Prozent Zuschlag des Eigenanteils der Pflegekosten


Hinweis: Es ist kein gesonderter Antrag nötig, die Zahlung erfolgt automatisch zwischen Pflegeheim und Pflegekasse.

07.01.2022 Fachvorträge

Die EUTB Wolfenbüttel und Helmstedt des DRK (Ergänzende unabhängige Teilhabeberatung) bietet folgende Fachvorträge an:

Rechtliche Betreuung am Mittwoch, den 23.02.22 um 18.00 Uhr im Solferino und via Zoom
Referentinnen sind Annette Gittermann und Sabine Bunkus von der Betreuungsstelle des Landkreises Wolfenbüttel

Antrag eines Grades der Behinderung (GdB) am Mittwoch, den 27.04.22 um 18.00 Uhr im Solferino und via Zoom
Referent Holger Gummert für Schwerbehindertenrecht des Nds. Landesamt für Soziales, Jugend und Familie

Anmeldungen und Fragen zu den Vorträgen bitte zeitnah bei der EUTB unter der Tel. 05331/92784350, E-Mail: eutb@inkluzivo.de
Wenn Sie via Zoom teilnehmen möchten, wird Ihnen ein Tag vor der Veranstaltung ein Zugangslink für diese Veranstaltung per Mail gesendet.

27.10.2021 Kurzzeitpflegebetrag und Pflegesachleistungen werden angehoben

Die neue Pflegereform sieht finanzielle Entlastungen für Pflegebedürftige ab Pflegegrad 2 vor, die in den eigenen vier Wänden durch einen Pflegedienst versorgt werden. Ab dem 01.01.2022 werden Beträge für Pflegesachleistungen und Kurzzeitpflege erhöht.

Pflegesachleistungen werden um 5% erhöht:
Pflegegrad 2: 724,00 € statt bisher 689 €
Pflegegrad 3: 1.363,00 € statt bisher 1.298 €
Pflegegrad 4: 1.693,00 € statt bisher 1.612,00 €
Pflegegrad 5: 2.095 € statt bisher 1.995,00 €

Die Leistungen der Kurzzeitpflege steigen um 10% von 1.612,00 € pro Kalenderjahr auf 1.774,00 € pro Kalenderjahr.

Um die Anhebung zu erhalten, müssen pflegebedürftige Menschen keinen separaten Antrag stellen.

15.01.2021 Corona Sonderregelungen für Pflegebedürftige und pflegende Angehörige

Flexiblere Nutzung der Entlastungsleistungen bleibt erhalten
Bereits im Frühjahr waren Sonderregelungen für Pflegebedürftige und ihre Angehörigen beschlossen worden, um die pandemiebedingt erschwerte Organisation der Pflege für Angehörige zu erleichtern und die finanzielle Unterstützung zu sichern. In Teilen waren diese bis zum 31.Dezember 2020 verlängert worden. Auf Anfrage teilte nun das Bundesgesundheitsministerium mit, dass die folgenden Regelungen im Zuge des GPVG (Gesetz zur Verbesserung der Gesundheitsversorgung und Pflege) bis zum 31.März 2022 weiterhin Gültigkeit behalten sollen:

1.) Flexiblere Nutzung des Entlastungsbetrags in Höhe von 125 € für notwendige Hilfen z.B. durch Nachbarn. Gilt bei Pflegegrad 1 in häuslicher Pflege.
2.) 60 € statt 40 € für Pflegehilfsmittel zum Verbrauch wie Mundschutze und Desinfektionsmittel
3.) Nutzung des Sachleistungsbetrages von bis zu 1.955 € für die Vertretung durch andere Pflegepersonen, Freunde oder Nachbarn, beim Ausfall ambulanter Pflegedienste
4.) 20 statt 10 Tage Freistellung, um die Pflege eines Angehörigen zu organisieren. Das Pflegeunterstützungsgeld dient als Lohnersatz.
5.) Kurzfristige und flexible Reduzierung der Arbeitszeit zugunsten der Familienpflegezeit.


Bei Rückfragen stehen Ihnen die Mitarbeiterinnen im Seniorenservicebüro gern zur Verfügung.

09.06.2021 Seniorenservicebüro -Wir sind wieder persönlich für Sie da-

Zur Zeit ist es nur möglich, unter der 3G-Regel (geimpft, genesen oder getestet), Sie persönlich im Seniorenservicebüro zu beraten. Bitte vereinbaren Sie hierfür vorab unter den Telefonnummern: 05331-86/436 oder 86-437 einen Beratungstermin. Der Zutritt ist nur mit einer FFP2-Maske erlaubt. Bitte klingeln Sie an unserer Tür, wenn Sie zum Termin kommen und bringen einen entsprechenden Nachweis mit. Um Kontakte zu minimieren, sind natürlich auch weiterhin die Beratungen telefonisch möglich.